Diego                               Maggy                              Tessa                                Rami

In unserem Haus wohnen die unterschiedlichsten Charaktere an Hunden und auch an Rassen.

Wie wir zu jedem einzelt gekommen sind werde ich hier nicht erzählen. Teils sind es sehr lange und komplizierte Geschichten, daher halte ich mich auf das nötigste beschränkt.

 

Diego

Diego ist ein kastrierter Französische Bullymann. Mit seiner charmanten und liebevollen Art bezaubert er uns jeden Tag auf`s Neue. Er hat sich als waschechter Onkel und Spielkamerad herausgestellt für die Welpen. Er geht sehr vorsichtig mit Ihnen um. Es ist sehr schön mit anzusehen wie er Spielaufforderungen gegenüber den Welpen macht und sich teilweise dabei zum Clown verwandelt.

 

Maggy

Maggy stammt aus dem Tierschutz und ist eine kastrierte Border Collie Hündin. Sie hat durch Ihre Vergangenheit Angst vor Fremden, ist aber durch und durch liebevoll. Wir beide haben den Sport Agility für uns entdeckt und sind dadurch ein eingespieltes Team. Maggy stellte sich als "Putze" für die Welpen heraus. Wenn Wotan gerade nicht zur Stelle ist, übernimmt sie das sauberlecken.

 

Tessa

Tessa ist eine kastrierte Boxerdame. Sie liebt es mit mir Mantrailing auszuüben. Bälle sind ihre große Leidenschaft und wie es sich gehört, ist sie wie viele andere Boxer, ein richtiges "Spielkind".  Es scheint so als würde sie nur darauf warten das die Welpen endlich mit ihr spielen. Schließlich legt sie ständig ihren Fußball vor die Welpen und ist immer enttäuscht, wenn diese sich abwenden.

 

Rami

Rami stammt aus einer serbischen FCI-Zucht. Wir hatten gehofft ihn als Deckrüden nutzen zu können, um den verengten Genpol etwas aufzufrischen. Leider entsprechen seine Untersuchung nicht unseren Wünschen und Erwartungen an ein Zuchttier. Er bleibt natürlich bei uns und erhält somit einen Sofaplatz. Rami ist ein richtiger Goldschatz der aufjedenfall nicht mehr fehlen darf!


Wotan (gestorben am 10.04.2017)

Wotan ist ein Notbully, der leider zweimal in Not geriet. Er hatte es nicht leicht in seinem Leben und musste so manches Leid ertragen. Er kam über einen kleinen Umweg zu uns, doch wie oben bereits geschrieben, würde das hier den Rahmen sprengen. So viel sei gesagt, seine letzte Familie gab ihn schweren Herzens ab, da sie selbst in eine Notlage geraten waren, an die keiner der Beteiligten was für konnte! Wotan sollte es gut haben und so kam er zu uns. Wir hatten mit seiner Übernahme eine große Verantwortung. Wir mussten dem achtjährigen kastrierten Bullymann die Welt zeigen und erklären. Er hatte über die Jahre ein starkes Fehlverhalten erlernt, was ihm aber keiner übel nehmen kann. Wir arbeiteten also hart mit ihm daran, denn eigentlich sollte er von uns aus weitervermittelt werden.

Wie gesagt... eigentlich...

Wotan war seit der Geburt der Welpen fasziniert von Ihnen. Als Debby starb, passierte das was keiner für möglich hielt. Er nahm sich der Welpen an, saß nun in der Wurfkiste und säuberte die Kleinen. Wotan hält stets ein Auge auf sie und selbst wenn er im Garten ist, ist ein Ohr noch bei den Welpen. Er beobachtet uns sehr genau bei der Fütterung der Kleinen und wenn ich diese ebend "ausquartieren" muss, um die Decken in der Wurfkiste zu wechseln, steht er an dem Körbchen der Kleinen und schaut das niemanden etwas geschieht. Auch wenn die Welpen draußen sind hält er Wache. Und das alles als Rüde, der so viel Leid erleben musste. Nachdem er sich so aufopfernd um die Welpen kümmerte, fanden wir es mehr als verdient, das er seinen Lebensabend bei uns verbringen darf. Schließlich ist er eine große Hilfe! Alle die Wotan persönlich kennen, können sich sein derzeitiges Verhalten kaum vorstellen. Wir sind dem Bullymann sehr dankbar dafür! 

Leider mussten wir Wotan am 10.04.2017 einschläfern lassen. Aufgrund eines Hirntumors hatte er starke Anfälle. Die Tierärzte konnten nichts mehr tun, so ließen wir ihn gehen. RIP Wotan, wir vermissen dich!